Benefizveranstaltung mit dem Film „Ich sterbe. Kommst du?“

von | Feb. 3, 2026

Der große Kinosaal im Kinopalast Eifel | Mosel | Hunsrück in Wittlich war restlos ausverkauft; die Zuschauerinnen und Zuschauer saßen gebannt und gemeinsam spürten sie eine außergewöhnliche Stimmung. Es war mehr als ein Kinobesuch – es war eine bewegende Begegnung mit dem Thema Tod und Sterben. Und ein überaus emotionaler und tiefgründiger Film.

Der Regie- und Drehbuchleiter Benjamin Kramme sowie seine Frau Jennifer Sabel, die neben der Hauptfigur auch am Drehbuch beteiligt war, erzählen eine authentische Geschichte über Abschiednehmen, die letzten Lebenstage in einem Hospiz und die Angst vor dem Tod. Die gezeigten Momente legten den Fokus auf Würde, Wärme und Menschlichkeit, ohne den Verlust zu romantisieren. Die Jurybegründung des Max-Ophüls-Publikumspreises 2025 bestätigte den beeindruckenden Ansatz des Films: „In seinen schönsten Momenten zeigt der Film, dass gerade im Hospiz Humor und Lebensfreude möglich sind.“ Cordula Bielemeier vom Wittlicher Hospizhaus bestätigte die Authentizität der gezeigten Situationen – ein Zeichen dafür, dass Hospize lebendige Orte sind, an denen das Leben trotz der Endlichkeit im Vordergrund steht.

Als Schirmherrin des Hospizfördervereins und mitwirkende Schauspielerin, als Mutter Renate, führte Barbara Philipp aus Wittlich durch die Vorführung und stand im Anschluss dem Publikum für Fragen zur Verfügung.

Die zentrale Botschaft des Abends bleibt: Hospize sind Orte des Lebens, an denen Schmerz zulässig ist, doch Würde, Sicherheit und Gemeinschaft im Mittelpunkt stehen.

Die Vorführung war nicht nur ein kulturelles Highlight, sondern auch eine gelungene Benefizveranstaltung: Sowohl die Kinoeinnahmen als auch die gesammelten Spenden kommen dem Förderverein Hospizhaus Wittlich zugute. Dafür danken wir herzlich Herrn Römer vom Kinopalast Eifel-Mosel-Hunsrück und natürlich unserer Schirmherrin Frau Barbara Philipp, die die Aktion initiiert hat.

Die Resonanz war durchweg positiv, die Unterstützung eindrucksvoll – eine Bestätigung, dass Kunst und Gemeinwohl hier gemeinsam wirken können.

Der Abend verdeutlichte ebenfalls, welch sensibler und kraftvoller Weg das Medium Film finden kann, wenn es um Tod und Sterben geht.

Aufgrund der Resonanz hat der Kinopalast Wittlich drei zusätzliche Veranstaltungen ins Programm aufgenommen:

  • Donnerstag, 05.02.26, 18 Uhr
  • Montag, 09.02.26, 18 Uhr
  • Mittwoch, 11.02.26, 18 Uhr